GRAPHIK

Kunst bedeutet, Gedanken zu materialisieren.

Die Graphik vermag mit einfachsten Mitteln, Ideen auf direktem Weg zu veranschaulichen.

Über die intensive Beschäftigung mit Techniken des Tiefdrucks und der Computergraphik gelangte ich zu einem individuellen Stil. Dabei stellt die Auseinandersetzung mit modernen, digitalen Medien und traditionellen, graphischen Verfahren keinen Widerspruch dar. Aspekte medialer Vernetzung und Durchdringung finden sich in der Komplexität der graphischen Gestaltung wieder, während gleichzeitig die Qualität und Unmittelbarkeit der Handzeichnung nicht durch die effektvolle Perfektion computergenerierter Drucke ersetzt werden können.

Charakteristisch für meine Arbeitsweise ist die Konzentration auf die elementaren Gestaltungsmittel Linie und Fläche sowie die farbliche Beschränkung auf Schwarz und Weiß. Dieser puristischen Konzeption in der Wahl der Ausdrucksmittel wird eine vielschichtige Komposition gegenübergestellt. Aus dem Gegensatz von Klarheit und Komplexität beziehen die Werke ihre Spannung.

Kunstgeschichtliche Bezüge und Anregungen meines Schaffens finden sich beim De Stijl, im Suprematismus und der Art Brut.